drs. (NL) Johan Paul van den Brink

Marktst. 6 45711 Datteln Tel. 02363-2124

Kronen und Brücken

Das Mögliche machbar machen, damit Aktivität und Attraktivität erhalten bleiben oder wieder gewonnen werden.

Dies trifft besonders für die Versorgung mit Kronen und Brücken zu. Ist es zu einer Zerstörung der Zahnkrone durch Karies gekommen oder sind große defekte Füllungen vorhanden, so kann häufig der Zahn mit Hilfe von Kronen erhalten werden. Ziel ist es eine Zahnkrone zu schaffen, die selbst von versierten Betrachtern nicht als Zahnersatz erkannt wird.

Brücken dienen dem Ersatz von verlorengegangenen oder nicht angelegten Zähnen. Sie werden an sogenannten Brückenpfeilern verankert. Hierbei handelt es sich meistens um beschliffene Zähne. Zwischen den Brückenpfeilern befinden sich ein oder mehrere Brückenglieder.

Die vollkeramische Krone, bei der kein Gerüst aus Gold gearbeitet wird, bringt die besten Voraussetzungen mit, dieses Ziel zu erreichen.
Gerade in den letzten Jahren gab es auf diesem Gebiet ganz erstaunliche Entwicklungen. Mittels Frästechnik werden die Kronen (Cerec-Kronen) direkt nach der Zahnpräparation in der Praxis angefertigt und können somit in der Sitzung angefertigt und eingesetzt werden.

Bei einer Sonderform der sogenannten Freiendbrücke wird das Brückenglied nur von einer Seite von Brückenpfeilern begrenzt. Dies kann vorteilhaft sein, wenn eine Zahnreihe verlängert werden soll.
Sowohl Kronen als auch Brücken werden fest einzementiert, so daß eine große Sicherheit und ein hoher Tragekomfort gewährleistet ist.

Für die Langlebigkeit ist eine besonders gute Zahnpflege von Bedeutung. Nach der Planung und der Beendigung der eventuell notwendigen Vorbehandlungen (z.B. Bleaching) sind in der Regel drei Sitzungen notwendig. In der ersten Sitzung, die ungefähr eine Stunde dauert, werden die Zähne beschliffen, Abdrücke genommen, die Zuordnung der beiden Kiefer registriert und eine provisorische Versorgung erstellt. In dieser ersten Sitzung wird meistens eine örtliche Betäubung gegeben, so daß die Fahrtüchtigkeit eingeschränkt sein kann.

Mit Hilfe der erstellten Modelle kann der Zahntechniker jetzt die ersten Arbeitsschritte durchführen. Bei der zweiten Sitzung erfolgt dann eine Anprobe. Die Paßgenauigkeit, Zahnfarbe und Zahnform kann kontrolliert und korrigiert werden. In dieser Sitzung ist nur bei sehr überempfindlichen Zähnen eine Betäubung notwendig. Bis zur dritten Sitzung hat der Techniker die Arbeit dann fertiggestellt.

Kleine Korrekturen können noch durchgeführt werden. Sind Sie und der Zahnarzt mit der Versorgung zufrieden, so kann die Krone oder Brücke endgültig einzementiert werden. Manchmal ist es sinnvoll, die Arbeit erst provisorisch zu tragen, damit festgestellt werden kann, ob Sie gut damit kauen können und sich ein harmonisches Gesamtbild ergibt.

Wenn die als Brückenpfeiler dienenden Zähne noch gesund sind, ist das Beschleifen dieser Zähne von Nachteil. Denn es gibt nichts besseres als eigene Zahnhartsubstanz.

Folge von möglichen Schädigungen können eine Zahnerkrankung oder Schäden des Zahnfleisches sein. Um dieses zu vermeiden, ist die Verwendung von Implantaten zu überlegen, die ein Beschleifen von gesunden Zähnen überflüssig machen. Bei guter Zahnpflege und regelmäßiger Kontrolle wird eine durchschnittliche Funktionsperiode von 12 Jahren geschätzt.

Weitere Informationen finden Sie hier: