drs. (NL) Johan Paul van den Brink

Marktst. 6 45711 Datteln Tel. 02363-2124

Amalgam

Das allgemeine Wissen um die Giftigkeit des Quecksilbers führte in letzter Zeit zu kontroversen Diskussionen über die Belastung und Gefährdung der Patienten, aber auch des Zahnarztes durch Amalgamfüllungen.

Warum?

Wie allgemein bekannt, sind Amalgame Legierungen des Quecksilbers mit Silber, Zinn, Kupfer oder Zink. Wenn diese Metalle in feinen Partikeln vorliegen, so lassen sie sich mit dem flüssigen Quecksilber zu einer plastischen Masse anmischen, die sich im Verlauf der Reaktion verfestigt. Daraus entsteht ein druckfestes und formstabiles, aber auch problematisches Material.

Die Aussage „Amalgamfüllungen sind für die Gesundheit unschädlich“ ist heutzutage nicht mehr vertretbar, da sie nicht beweisbar ist. So wurden bereits 1997 vom Bundesgesundheitsministerium einschränkende Bestimmungen für die Verwendung von Amalgam beschlossen (kein Amalgam bei einer Quecksilberallergie und bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion, strenge Nutzen-Risikoabwägung bei Kindern bis zum 6. Lebensjahr).

Gleichzeitig ist das Ausmaß der Belastung durch amalgamhaltige Füllungen bis jetzt nicht restlos geklärt. So konnte bei Patienten mit Amalgamfüllungen ein deutlich erhöhter Quecksilber-Gehalt im Blut, Harn, Haaren, Gehirn, Leber und Nierenrinde festgestellt werden. Durch das Kauen (z.B. von Kaugummi), durch säurehaltige Lebensmittel und Temperaturunterschiede im Mund wird die Quecksilber-Abgabe noch beschleunigt.

Deshalb arbeiten wir schon seit 1992 amalgamfrei.

Weitere Informationen finden Sie hier: